Inhalte des Lateinunterrichts (Lehrplan)

 

Spracherwerbsphase

Die Spracherwerbsphase umfasst die 6. bis 8. Jahrgangsstufe. In diesen drei Jahren werden die sprachlichen Grundlagen (Grammatik und Basiswortschatz) des Lateinischen vermittelt. Der Unterricht baut auf dem Lehrbuch auf - am PPG wird mit "Cursus" gearbeitet - und in einzelnen Lektionen werden sukzessive verschiedene Grammatikphänomene und jeweils ein gewisses Pensum neuer Vokabeln erarbeitet.

Anhand der Übersetzung der Lehrbuchtexte erwerben die Schüler in dieser Phase Fertigkeiten und Übersetzungstechniken, die sie schrittweise an die Übersetzung von lateinischen Originaltexten (ab Jahrgangsstufe 9) heranführen sollen.

Jahrgangsstufe 6: bild

  • ca. 450 Wörter und Wendungen, dazu Kulturwortschatz
  • Substantive: 1. bzw. a-Deklination, 2. bzw. o-Deklination, 3. Deklination
  • Adjektive: alle Deklinationsklassen
  • Verben: alle Konjugationsklassen; esse, posse; velle; ire; alle Tempora im Aktiv; Modi: Indikativ, Imperativ I
  • Stammformen einiger Verben
  • Relativsatz; Adverbialsätze (im Indikativ)
  • AcI (gleichzeitig, vorzeitig; Aktiv)
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Jahrgangsstufe 7:

  • ca. 450 Wörter und Wendungen, dazu Kulturwortschatz
  • Substantive: 4. bzw. u-Deklination, 5. bzw. e-Deklination
  • weitere Substantive v. a. der 3.Deklination
  • Adverbien: Bildung
  • Verben: ferre; alle Tempora im Passiv; Konjunktiv: alle Formen
  • Stammformen weiterer Verben
  • Adverbialsätze (im Konjunktiv)
  • AcI (gleichzeitig, vorzeitig; Passiv);
  • Partizip (gleichzeitig, vorzeitig);
  • ablativus absolutus
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Jahrgangsstufe 8:

  • ca. 400 Wörter und Wendungen, dazu Kulturwortschatz
  • weitere Substantive v. a. der 3. Deklination
  • Adjektive/Adverbien: Steigerung
  • Verben: fieri; Deponentien; Gerund
  • Stammformen weiterer Verben
  • AcI (nachzeitig; Aktiv); Partizip (nachzeitig); Gerundiv
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Übergangslektüre: Nachdem die Spracherwerbsphase im Laufe der 8. Jahrgangsstufe abgeschlossen wird, werden die Schüler durch die sogenannte Übergangslektüre an die Arbeit mit lateinischen Originaltexten herangeführt. Es werden längere (leicht adaptierte) Originaltexte übersetzt, teils formal analysiert und interpretiert - am PPG handelt es sich hier um Ausschnitte aus dem Roman "Historia Apollonii regis Tyri". 

 

Lektürephase

In der Lektürephase beschäftigen sich die Schüler erstmals mit lateinischen Originaltexten. Neue Grammatikphänomene werden nicht mehr gelernt. Allerdings werden parallel zum Übersetzen beständig Grammatik und Wortschatz wiederholt.

Jahrgangsstufe 9:

In der 9. Klasse werden zunächst Prosatexte von Cornelius Nepos und Julius Caesar übersetzt. Im Zentrum steht hier die Auseinandersetzung mit Biografien wichtiger antiker Persönlichkeiten und mit politischen Vorgängen, die die Geschichte Europas beeinflusst haben. Anschließend werden poetische Texte zum Thema "Liebe, Laster, Leidenschaft" von Catull und Martial behandelt. Die Schüler setzen sich in diesem Zusammenhang auch mit den Grundbegriffen der lateinischen Metrik auseinander. 

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Jahrgangsstufe 10

In der 10. Klasse werden Ausschnitte aus einer Rede von Cicero übersetzt, wobei auch die Grundlagen der Rhetorik vermittelt werden. Außerdem werden Briefe von Plinius oder Cicero behandelt. Wichtige antike Mythen lernen die Schüler beim Übersetzen von Ovids Metamorphosen kennen. Am Ende des Schuljahrs setzen sich die Schüler mit zentralen philosophischen Fragen auseinander.

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Oberstufe

kommt demnächst!

 

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