Zeitreise ins Jahr 2057
Im Jahr 2057 wird das PPG anders sein. Es wird viel größer sein und die Schule wird mehr Schüler haben. Es gibt mehr Lehrer, mehr Klassenzimmer und größere Pausenhöfe. Im Jahr 2057 sind die Lehrer Roboter. Sie bestehen aus lauter einzelnen kleinen Metallstücken, die den Roboter zusammen halten. Der Roboterlehrer hat auch sehr hübsche Sachen an, wie ein Jackett mit einer passenden Krawatte dazu. Er hat natürlich auch ein Hemd, und wenn er sein Gesicht nicht zeigt, könnte man denken, dass es auch Menschenlehrer gibt. Die Roboterlehrer sind auf jede einzelne Klasse eingestellt. Zum Beispiel: Sie diktieren langsamer, dass auch wirklich jeder Schüler mitkommt. Die Schüler sind aber noch normale Menschen. Der Roboterlehrer will, dass die Schüler Freude am Unterricht haben und gute Noten schreiben. Der Roboterlehrer ist sehr nett, aber manchmal dreht er auch durch und der Roboterdirektor muss ihn auseinander bauen und ihn neu zusammensetzen, damit er sich wieder beruhigt. Also könnt ihr euch ja denken, dass der Roboterdirektor viel zu tun hat. Die Lehrer rasten manchmal sehr schnell aus. Da kommen manchmal 50 bis 59 Lehrer ins Direktorzimmer und lassen sich auseinander bauen. Die Schüler haben dann eine Stunde frei. Die Schüler ärgern den Lehrer dann natürlich öfter, damit sie eine Stunde frei haben. [ ... ] Die Schulwoche hat nur noch drei Tage. Alle sechs Wochen gibt es Ferien für vier Wochen. Man darf sogar zur Schule reiten und sein Pferd dann auf den Pausenhof stellen. Da gibt es eine riesige Wiese für die Pferde, die natürlich eingezäunt ist, damit die Pferde nicht rauslaufen können. Die Schule und der Pausenhof sind auch mit Wachsmalkreiden und Window-Color-Farben geschmückt. Das ist doch die schönste Schule, die es jemals gegeben hat. Oder?
Sandra Hupfer
So stelle ich mir das Jahr 3000 als 11-Jährige vor
In der Früh werde ich von einem Funksignal, das von meiner Armbanduhr gesendet wird, geweckt. Ich stehe auf und laufe ins Bad. Dort wasche ich mich und gehe dann ins Esszimmer, wo mein Roboter das Frühstück schon bereit gestellt hat. Nachdem ich gegessen habe, setze ich mich an meinen Computer, denn ich brauche nicht mehr mit der Büchertasche in die Schule zu gehen, sondern kann mit meiner Lehrerin im Internet lernen. Ich drücke auf das Programm ,,Schule" und sehe, dass meine Lehrerin mir ein E--Mail geschickt hat. Darin steht, dass ich auf Ordner 135 eine Matheschulaufgabe zu lösen habe. Nach 45 Min. bin ich fertig, und da kommt auch schon das Zeichen, dass ich aufhören soll. Nun habe ich noch 2 Std. Englisch. Nach Schulschluss bestelle ich mir über das Internet eine Pizza. Solange ich warte, überlege ich mir, was ich heute bei 36º machen soll. Ich entschließe mich heute nicht ins Bad zu gehen, sondern nach Hersbruck zum Skifahren. Dort steht seit ca. 10 Jahren eine Freizeitsportanlage. In einer Halle ist ein 500 m großer Berg, der mit Kunstschnee bedeckt ist. Aus der Decke rieselt Schnee und der Berg wurde mit kleinen Buckeln präpariert. Ich schicke ein SMS (eine elektronische Nachricht) an meine Freundinnen, dass ich ab 15.00 Uhr in Hersbruck Ski fahren bin.Nachdem ich meine Pizza gegessen habe, packe ich mein vielseitiges Kick-board, das mit Wasser angetrieben wird. Sofort fahre ich nach Hersbruck zum Skifahren. Wenn ich ankomme, funktioniere ich es auf Knopfdruck als Snowboard um. Nachdem ich es umfunktioniert habe, bringt es mich den Berg auch hoch. Endlich kommen dann meine Freundinnen und wir haben viel Spaß. Leider piepst um 17.00 Uhr meine Funkarmbanduhr, die mich an einen Arzttermin erinnert. Ich werde gegen AIDS geimpft und bekomme Tabletten gegen Krebs verschrieben. Um 18.00 Uhr treffe ich mich mit meiner Familie zu einer Besprechung. Heute wollen wir beschließen, wo wir den nächsten Urlaub verbringen. Wir einigen uns auf eine Reise zum Mond. Bei diesen Vorstellungen würde ich gerne 100 Jahre alt werden.
Anja Geyer
