Gedichte von Elftklässlern

Im Wandel der Zeit

   

Sieben Plagen zogen über’s Land

Sein Wort hielt ihnen stand

wo vorher tausend Sklaven waren

flieht man gleich in großen Scharen

 

Gelbe Pilze auf dem Land

hervorgebracht von einer Hand

Ein Stein, der wusste viel

machte Japan bald zum Ziel

 

Morgen schon, die neue Zeit

macht Todes Pforten weit und breit

sieht Menschen laufen ins Verderben

was wird wohl morgen aus uns werden?

 

Michael Dresel (11c)

 


Zeit

 

Rasend hält sie nicht für das was ihr die Flügel schwingt

so dass sie was eine Ewigkeit auf ihr im Glückestaumel

tanzend im Bruchteil eines Augenblicks verloren

 

Doch

wartend

trödelt sie

schleichend

Sekunde

um Sekunde

vergeht nicht

als Fluss

aus Beton

quält

wer fliegen wollte

und

kaum

die letzte verschlichen

schon ist

der ewige Flug die Winzigkeit

vorbei

und nur

Erinnerung

Zeitalter danach

Ein Wimpernschlag später.

 

(Schülerin der Kl. 11b)