Pädagogisches Leitbild des PPG

Seit Sommer 2001 wird am Paul-Pfinzing Gymnasium an der Entwicklung eines Leitbildes gearbeitet.

Die Schule ist ein wesentlicher Bestandteil des Lebens aller Beteiligten (Schüler, Lehrer, Eltern, Angestellter) und soll ein Ort sein, an dem sich alle wohl fühlen.

Der folgende Entwurf stellt  deshalb ein Idealbild des Gymnasiums vor, mit allen Qualitäten, die eine "gute Schule" haben sollte, um sie für die Beteiligten zu einem positiven Lern- bzw. Arbeitsort zu machen. Ziel ist es, von diesem Leitbild ausgehend ein Schulprofil zu entwickeln, das die Besonderheiten des Paul-Pfinzing- Gymnasiums beschreibt.

Auch wenn eine hundertprozentige Identifikation aller Beteiligten mit den genannten Idealen nicht möglich ist, sollte die in jedem Gemeinwesen erforderliche Toleranz  es ermöglichen, Meinungen und auch Neuerungen zuzulassen ohne sie zu blockieren.

 


Lehren und Lernen 

 

Das PPG fördert die ganzheitliche Entwicklung seiner Schüler

Lehren

  • Die Lehrer gestalten einen methodisch vielseitigen und engagierten Unterricht, der die Zielvorgaben des Lehrplans erfüllt und die Schüler auf die vielfältigen Anforderungen des Lebens vorbereitet.
  • Sie gehen in erzieherischer Verantwortung auf die Bedürfnisse, Schwächen und die Interessenlagen der einzelnen Schüler ein.

Lernen

Die Schüler werden befähigt und motiviert
  • sich gymnasiale Bildung anzueignen,
  • selbstständig ihren Lernerfolg zu kontrollieren und bei Nichtverstehen eines Sachverhaltes frühzeitig nachzufragen,
  • sich gegenseitig zu unterstützen und sich für die Schulgemeinschaft zu engagieren (z.B. Förderkurse).

Die Eltern vermitteln eine positive Einstellung zu Schule und Lernarbeit.


Rahmenbedingungen

Das PPG zeichnet sich aus durch

  • gute Zusammenarbeit in und zwischen den Verwaltungsebenen Schulleitung, Sekretariat, Personalrat, SMV, Hausverwaltung,
  • eine gute Ausstattung an Klassen-, Aufenthalts- und Fachräumen, Bibliotheks- und Verwaltungsräumen,
  • bestmögliche Ausstattung im Bereich traditioneller und neuer Medien.
  • gute organisatorische Voraussetzungen für eine effektive und angenehme Lernatmosphäre,
  • pfleglichen Umgang mit Schulgelände, Gebäude und Inventar zu einer optimalen Nutzung der Ressourcen ,
  • kooperative Zusammenarbeit mit dem Schulträger, dem Sachaufwandsträger, dem Elternbeirat, dem Förderverein und anderen Organisationen.

Lehrer


Die Lehrer übernehmen neben dem Bildungs- auch einen Erziehungsauftrag. Sie sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst. Sie sind offen für das Gespräch mit Schülern, Eltern und Kollegen und setzen sich mit sachlicher Kritik ernsthaft auseinander. Sie arbeiten innerhalb der Fachschaften, aber auch fächerübergreifend und auf Klassenebene zusammen um die Qualität ihres Unterrichts zu sichern. Gegenüber Innovationen zeigen sie sich aufgeschlossen und bilden sich regelmäßig fort. Das Einhalten der Hausordnung wird von allen als eine Grundlage für das schulische Zusammenleben anerkannt. Die Lehrer achten auf gute Lerndisziplin und Ordnung, sie arbeiten in allen weiteren wichtigen Erziehungsfragen konstruktiv zusammen.

 


 

Schulleitung


Die Schulleitung besitzt pädagogische, kommunikative, organisatorische Fähigkeiten und natürliche Autorität.
Sie gibt Impulse für neue Schwerpunkte im Schulleben und vertritt die Schule nach außen.

Sie ist offen für Feedback und Anregungen. Sie trifft klare und transparente Ent-scheidungen und lässt Mitwirkungsmöglichkeiten bei der Entscheidungsfindung zu.

Administrative Aufgaben löst sie  wirksam und gerecht.

Die Schulleitung ist offen für Probleme der Schüler, Eltern, Lehrer, sowie des Verwaltungs- und Reinigungspersonals. Sie besitzt das Vertrauen aller.


Leistung und ihre Bewertung


Das PPG fördert die Anerkennung von Leistung in Schule und Gesellschaft.

Leistung wird innerhalb folgender Bereiche bewertet:

  • Beherrschung von Grundlagen
  • Fachwissen
  • Transferfähigkeit und Abstraktionsvermögen
  • Fachspezifische und fächerübergreifende Fähigkeiten und Fertig-keiten
  • Sprachliches Ausdrucksvermögen.


Die Bewertung erfolgt regelmäßig auf faire und transparente Weise. Sie fördert die Leistungsbereitschaft und enthält Hinweise auf individuelle Stärken und Schwächen.

Zudem finden übergeordnete Leistungsmerkmale wie Fairness, Kooperation, Teamfähigkeit und soziales Engagement Eingang in die Würdigung der Schülerpersönlichkeit.


Schulklima


Das Schulklima wird bestimmt  durch  Schüler, Lehrer, Eltern, Schulleitung und Verwaltung. Es wird beeinflusst von Rahmenbedingungen wie Schulanlage, Ausstattung und Infrastruktur.

Es zeichnet sich aus durch gegenseitigen Respekt und Vertrauen, konstruktive Zusammenarbeit und Offenheit für Kritik.

Grundlage dafür ist, dass sich alle Beteiligten hinreichend Zeit für Gespräche und für die Suche nach Konfliktlösungen nehmen.

Jeder ist für Verbesserungsangebote und –vorschläge aufgeschlossen.


Elternarbeit

Die Eltern nehmen ihren Erziehungsauftrag wahr.

Die Kommunikation zwischen Eltern und Schule ist sachlich, höflich, fair, hilfreich und konstruktiv. Beide Seiten suchen das direkte Gespräch und bemühen sich auch in Konfliktsituationen um gemeinsame Lösungen, die alle Beteiligten akzeptieren und vertreten können.

Die Eltern beteiligen sich aktiv in den Gremien Elternbeirat, Schulforum und Förderverein. Sie wirken mit bei der Planung und Durchführung von Veranstaltungen und der Gestaltung von Schuleinrichtungen.

Außerunterrichtliche Aktivitäten



Veranstaltungen, die über den Rahmen des normalen Unterrichts hinausgehen,  finden in folgenden Bereichen statt:

  • Klassenfahrten, Schüleraustausch, Exkursionen und Besuch von kulturellen Veranstaltungen.   
  • Im sozialen Bereich (z.B. Sigmund-Faber- Heim, Schulsanitätsdienst).
  • Im religiösen Bereich (z.B. Gottesdienste, Andachten, Einkehrtage).
  • Im kulturellen Bereich (z.B. Erarbeitung und Veranstaltung von Konzerten, Theateraufführungen, Ausstellungen).
  • Im sportlichen Bereich ( z.B. Sportfeste, Skikurse, Schulturniere).
  • Im Bereich der Elternarbeit (z.B. Elternbeirat, Elternabende).
  • In Form von Kooperationen mit der Stadtverwaltung und anderen Institutionen (z.B. mit anderen Schulen, Bibliotheken, Universitäten).
  • In Zusammenarbeit mit der Wirtschaft (z.B. Facharbeiten, Praktika).
  • Im Austausch mit ehemaligen Schülern des PPG ( z.B. Ehemaligentreffen).


Diese Veranstaltungen dienen vor allem den Zielen, den Schülern außer-schulische Lernerfahrungen zu ermöglichen und der Öffentlichkeit ein positives Bild des PPG zu vermitteln. Sie werden auf allen Ebenen mitgetragen.